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Real, Getnow, Hampton Creek – das sind die Food-News der Woche

Im Online-Shop von Real wurden Artikel verkauft, die an die Nazi-Zeit erinnern, Getnow will Amazon Fresh angreifen und im Silicon Valley gibt es Fake-Rührei.



Die wichtigsten Geschichten der Woche im Überblick.

Ein Tante-Emma-Laden gegen Amazon FreshMehr als 15.000 Bestellungen soll der Online-Supermarkt Getnow in diesem Jahr bearbeitet haben – ohne eigenes Lager und eigenen Versand. Wie der Lieferservice trotzdem funktionieren kann, erzählt CEO Dominik Reinartz im Interview.

Selfies auf den Cappuccino drucken: 3D-Drucker können in Sekundenschnelle Fotos, Logos oder Sprüche, die sie über eine Software beziehen, auf Cappuccino und Café Latte drucken. Unsere Redakteurin Lisa war in einem Berliner Café und hat die Technik ausprobiert. Das Video dazu gibt's hier.

Rewe stampft seine Bio-Kette Temma ein: Vor acht Jahren startete Rewe mit dem Bio-Supermarkt Temma. Doch im Januar sollen sieben der neun Filialen geschlossen werden. Der Konzern will seine öko-bewusste Kundschaft anders gewinnen. Wie, erfährst Du hier.

Silicon-Valley-Firma bringt veganes Rührei raus: Jahre nach der Gründung hat Hampton Creek nun seine erste vegane Ei-Alternative in die Regale gestellt. Das kalifornische Food-Startup wird mittlerweile mit 1,1 Milliarden Dollar bewertet. Warum der Weg zum Fake-Ei nicht einfach war, liest Du hier.

Bei Real gab es Wehrmachts-Fanartikel im Online-Shop: „Shit happens“, twitterte der Chef von Real-Digital am Sonntag, als mehrere Kunden den Supermarkt auf dessen Nazi-Sortiment aufmerksam gemacht haben. Die Produkte wurden von Drittanbietern auf dem Online-Marktplatz verkauft.

Was du sonst noch wissen solltest: Die internationale Prüfgesellschaft SGS hat ein neues freiwilliges Label für vegane und vegetarische Lebensmittel entwickelt. Das Prüfzeichen erhalten nur Produkte, die den Kriterien des Instituts entsprechen und im Labor kontrolliert wurden. Bisher gibt es keine rechtliche, verbindliche Definition für vegane und vegetarische Produkte, weshalb das Label Verbrauchern bei der Orientierung helfen soll.

Lesetipp: Der Franzose Alain Passard war 2001 der erste Drei-Sterne-Koch, der seine Küche auf vegetarische Kost umgestellt hat. Nun lebt der 61-Jährige vegan. Ob das die Karte seines Pariser Restaurants L'Arpège beeinflusst und was er von traditionell-französischen Rezepten hält, erzählt der Starkoch dem SZ-Magazin in einem Interview.

Möchtest Du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib uns an redaktion@ngin-food.com.

Das war’s für diese Woche – kommenden Donnerstag liest Du wieder von uns!

Bild: Gründerszene

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