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HelloFresh, Caterwings, Attila Hildmann – das sind die Food-News der Woche

HelloFresh hat das Datum für seinen Börsengang bekannt gegeben, zwei Geschäftsführer haben Caterwings verlassen und Attila Hildmann macht Beef.


Die wichtigsten Geschichten der Woche im Überblick.

HelloFresh will an die Börse: Der Termin steht. Am 2. November geht der Berliner Kochboxen-Versender an die Börse. Ziel seien 357 Millionen Euro. Der US-Wettbewerber Blue Apron musste direkt nach seinem IPO eine herbe Niederlage einstecken. Die Bewertung war niedriger als angesetzt und die Aktie verlor massiv an Wert. Wir haben uns die Startups in einem Vergleich mal angeguckt.

Insektenriegel im TestInsekten werden als Lebensmittel der Zukunft gefeiert. Die Hemmschwelle, sie zu essen, ist bei vielen Menschen allerdings hoch. Wir haben uns getraut und fünf verschiedene Riegel vor laufender Kamera probiert, unter anderem welche mit gerösteten Buffalowürmern und Grillenmehl. Ob sie geschmeckt haben? Das Video und die Antwort findest Du hier.

Zwei weitere Geschäftsführer verlassen Caterwings: Nachdem Mitgründer Sebastian Kloss schon vor einem Jahr gegangen ist, sollen auch Co-Founder Alexander Brunst und Geschäftsführerin Susannah Belcher das Berliner Startup verlassen haben. Mehr dazu liest Du hier.

Zehnfacher Umsatz auch ohne DHDL-Deal: Das Anti-Diät-Startup Intueat entschied sich bei DHDL gegen einen Deal mit Jochen Schweizer. Eine bessere Entscheidung hätten sie nicht treffen können, glauben die Gründer heute. Denn: Den Umsatz konnten sie auch ohne fremde Hilfe steigern.

Der scheinheilige PR-Zirkus des Attila Hildmann: Eine Tagesspiegel-Autorin kritisierte den Berliner Imbiss des selbsternannten Veganerkönigs Attila Hildmann. Der konterte aggressiv auf Facebook. Den entstandenen Medienrummel nutzte der Koch und lud Journalisten zu einem Probeessen ein. Was dort passiert ist, kannst Du hier lesen.

Was Du sonst noch wissen solltest: In dieser Woche hätte der EU-Ausschuss über das umstrittene Pflanzenschutzmittel Glyphosat entscheiden sollen, denn die Zulassung für den Unkrautvernichter läuft Ende des Jahres aus. Doch die Europäische Kommission hat die Abstimmung vertagt. Zwischen den EU-Staaten ist daher ein Streit entbrannt, ob die Genehmigung verlängert werden soll.

Lese-Tipp! Die Deutschen essen nur noch wenige Teile vom Schwein. Muskelfleisch sei beispielsweise fast nicht mehr verkäuflich, heißt es in einem Beitrag des WDR. Das sei ein Problem für Schweinefleisch aus nachhaltiger Produktion. Deshalb wollen Spitzenköche jetzt versuchen, Innereien wieder salonfähig machen.

Möchtest Du uns Feedback geben oder Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib uns an redaktion@ngin-food.com.

Das war’s für diese Woche – kommenden Donnerstag liest Du wieder von uns.

Bild: Lisa Ksienrzyk / NGIN Food

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