Trends, Innovationen und Digitales aus der Lebensmittelbranche

Berlin Organics, MyMuesli, Blockchain – das sind die Food-News der Woche

Handel und Logistik könnten durch Blockchain umgekrempelt werden.

Erfahrungen eines Food-Startups für den Weg ins Supermarktregal, die ersten Umsatzzahlen von MyMuesli und ein Ausblick auf die Zukunft des Handels.

Lieber NGIN-Food-Leser,

die meisten Food-Startups haben ein und dasselbe Ziel: Das Regal im Supermarkt. Der Weg dorthin kann Jahre dauern, viele Hersteller fangen deshalb zunächst mit einem eigenen Onlineshop an. Berlin Organics nicht. Das Startup hat seine Superfood-Mischungen schon wenige Monate nach der Gründung über den Einzelhandel verkauft, ist mittlerweile sogar profitabel. Uns hat Gründer Klaas Koolman erzählt, wie Berlin Organics es so schnell geschafft hat, bei den großen Bio-Ketten und Supermärkten gelistet zu werden.


Worüber wir sonst noch berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten der Woche im Überblick:

Die ersten Umsatzzahlen nach zehn Jahren: MyMuesli gilt als vorbildhaft in der Startup-Szene. Seit dem Start 2007 hat das Unternehmen aus Passau eine steile Erfolgskurve hinter sich. Nun kamen zum ersten Mal Umsatzzahlen an die Öffentlichkeit. Im Jahr 2016 erwirtschaftete MyMuesli demnach 51 Millionen Euro. Woher dieses Wachstum kommt, kannst du hier nachlesen.

Wie Blockchain die Food-Branche disrupten wird: Jeder redet darüber, doch wissen wirklich alle, was Blockchain bedeutet? Unser Krypto-Experte Michel jedenfalls schon. Er hat aufgeschrieben, was es für die Lebensmittelbranche bedeuten würde, wenn diese Technologie in großem Stile eingesetzt werden würde. So viel vorweg: Der Kunde könnte genau nachverfolgen, ob sein Fair-Trade-Kaffee wirklich fair gehandelt wurde.

Schockgefrosteter Babybrei: Das Berliner Startup Nuri hat einen tiefgefrorenen Babybrei entwickelt. Mit diesem Rezept wollen die Gründerinnen Josephine Bayer und Jana Lange etablierten Marken wie Hipp oder Alete Konkurrenz machen. Wie sie dieses Ziel erreichen wollen, kannst du hier lesen.

Wie die Infarm-Gewächshäuser funktionieren: In der vergangenen Woche berichteten wir an dieser Stelle über ein Investment in das Food-Startup Infarm. In dieser Woche haben wir uns die vertikalen Gewächshäuser des Berliner Unternehmens mal etwas genauer angeschaut. Anhand dieser Fotos erklären wir, wie die Kräutergärten aus einem Kreuzberger Hinterhof gepflegt werden und wie sie in verschiedenste Läden exportiert werden.

Was Du sonst noch wissen solltest: Bio boomt – und das nicht mehr nur als Nischenmarkt, sondern in der Breite. Jetzt hat der Umsatz von Bio-Lebensmitteln die Zehn-Milliarden-Euro-Grenze geknackt. Doch nicht etwa die Naturkostläden profitieren am meisten von dem Aufschwung. Es sind die großen Supermarktketten und Discounter, die prozentual am meisten in diesem Segment wachsen.

Lesetipp: Die Nachfrage nach Superfoods ist in Europa so hoch, dass die Lieferanten von Chia-Samen, Goji-Beeren und Co. gar nicht hinterherkommen, erklärt der Zellbiologe Peter Nick bei Zeit Online. Er habe einmal Basilikum-Samen entdeckt, die als Chia verkauft wurden. Aber wie kann man das Original von Fakes unterscheiden? Seine Antwort: Mit einem genetischen Barcode.

Das war’s für diese Woche – am kommenden Donnerstag liest Du wieder von uns!

PS: Möchtest Du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib' uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: Getty Images / Andreas Rentz / Staff 

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