Schweizer Babybrei-Startup überzeugt Investoren

Yamo will Babybrei so herstellen, dass die natürlichen Vitamine erhalten bleiben. Mehrere bekannte Business Angels geben nun Geld für die Idee.

In seiner ersten Finanzierungsrunde hat das Food-Startup Yamo einen hohen sechsstelligen Betrag eingesammelt. Mit einem speziellen Herstellungsverfahren möchte das Unternehmen mit Sitz im schweizerischen Zug den Markt für Babynahrung umkrempeln. Auch in Deutschland.

Pirates of the Carrotean, Fresh Prince of Bel Pear oder Applecalypse Now heißen die Babybreie von Yamo. Ungewöhnlich sind aber nicht nur die Namen: Das Startup stellt seine Babynahrung mit dem HPP-Verfahren her, mit dem Vitamine und frischer Geschmack bewahrt bleiben sollen. Das überzeugte jetzt auch gleich mehrere Investoren. Dazu gehören neben dem Gründer von Doodle, Myke Näf, auch Students.ch-Gründer Adrian Bührer, DeinDeal- und Wefox-Gründer Dario Fazlic sowie die ehemalige SRF-Moderatorin Andrea Jansen.

Mit dem eingesammelten Geld möchten die Gründer José Blanco, Tobias Gunzenhauser und Luca Michas nach Deutschland und Österreich expandieren.

Anzeige
Anders als bei der herkömmlichen Hitzesterilisation werden die Breie von Yamo nicht hoher Hitze ausgesetzt, um sie haltbar zu machen, sondern unter hohem Druck in ein kühles Wasserbad gelegt. Dieses HPP-Verfahren (Hochdruckpasteurisation) kommt ursprünglich aus der Fruchtsaft-Branche, eigne sich aber auch für Babybreie, erklärt Mitgründer Luca Michas: „Die Herstellung ist zwar teurer, doch dafür werden die natürlichen Vitamine konserviert und nicht künstlich hinzugegeben.“

Zu dritt gründeten die Schweizer Yamo vor einem Jahr. Inzwischen distribuiert der Schweizer Biofachhändler Biopartner AG die Babybreie in hunderten Supermärkte und Drogerien, noch aber steht der Onlinevertrieb über yamo.ch im Vordergrund. „Mit einer Expansion nach Deutschland und Österreich bis Ende des Jahres wollen wir nun endgültig durchstarten“, so Michas. Laut dem Statistik-Portal Statista ist das Marktpotential für Babynahrung in Deutschland rund elfmal größer als in der Schweiz.

Bild: Yamo

Folge NGIN Food auf:

In Kooperation mit
amplifypixel.outbrain