Detox und Abnehmen im Alltag? Dieses Startup will dabei helfen

Das neue Fitness-Startup UpGreatLife aus Berlin bietet Boxen an, die gesund machen sollen. Bis zum Jahresende wollen die Gründer bereits einen Millionenumsatz erreichen.

Fit sein will jeder. Aber woher soll man wissen, wie gegessen und trainiert werden muss? Und wie soll das alles in meinen Alltag passen? UpGreatLife will dafür die Lösung gefunden haben. Die beiden Gründer Hubertus Hornstein und Thomas Leliveld wollen mit ihrem Berliner Startup der nächste große Player auf dem umkämpften Ernährungs- und Digital-Health-Markt werden.

Die Idee: Ein Paket fürs gesündere Leben. Der Kunde hat die Wahl, ob er abnehmen, fitter werden, das Immunsystem stärken oder detoxen will. Dafür gibt es jeweils eine Box, die nach Hause geliefert wird. Jede Gesundheitskur kann man eine, zwei oder drei Wochen lang machen. Eine Wochen-Kur kostet dabei 40 Euro, für drei Wochen zahlt man 90 Euro. In der zweiten Hälfte 2017 will das Startup auch eine Abo-Option anbieten.

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Die Boxen sind eine Ergänzung zu einem gesunden Ernährungsplan. Und damit das alles auch etwas bringt, schickt UpGreatLife noch einen Begleiter mit: einen Health-Coach auf dem Smartphone. Der sagt Bescheid, wann man welches Produkt zu sich nehmen soll, was es heute außerdem zum Frühstück und Mittagessen gibt und er klingelt durch, wenn es Zeit für eine Runde Sport ist – Video-Übungen inklusive. So hat das Unternehmen bis zu sieben mal täglich Kontakt mit seinen Konsumenten.

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Das Startup will damit eine Zielgruppe erreichen, um die sich auch andere junge Unternehmen reißen. Freeletics aus München und das Berliner 8fit bieten beispielsweise Sport- und Ernährungspläne an; Nu3, Foodspring oder Vitafy wollen Nahrungsergänzungsmittel zum Fit werden liefern.

UpGreatLife startete Ende vergangenen Jahres und hat nach eigenen Angaben inzwischen zehn Mitarbeiter. „Wir haben Experten fest angestellt, die für uns die Ernährungs- und Trainingspläne zusammenstellen“, sagt Mitgründer Hubertus Hornstein. Nach Erwartungen der Gründer könnte UpGreatLife bis zum Jahresende schon einen Millionenumsatz generieren.

Diese Aussicht und das Konzept überzeugten in der ersten Finanzierungsrunde auch mehrere Business Angels und Corporate VCs. Die Atlantic Food GmbH, hinter der der Investor Christophe Maire steht, übernahm sogar die Mehrheit (52 Prozent) am Unternehmen. Die beiden Gründer teilen sich noch 30 Prozent der Firma, eine zweite Finanzierungsrunde ist in Planung.

Diese zweite Runde soll nach Aussagen der Gründer ausreichen, um im Jahr 2018 profitabel zu werden. Zur Zeit vertreibt das Startup seine Health-Boxen größtenteils über die Website Upgreatlife.com. Im kommenden Jahr will das Startup den Schritt in den Handel schaffen, so Hornstein.

Bilder: UpGreatLife 

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