Die Food-Trends für 2018: Hanfsamen und blauer Cappuccino

Eine neue Studie will die Food-Trends für das neue Jahr entdeckt haben. Mit dabei sind sibirische Pilze, blaue Algen, Hanfsamen und Mehl aus unreifen Bananen.

Kaum hat man sich an Chiasamen im Müsli und Algenpulver im Smoothie gewöhnt, kommen auch schon wieder die nächsten Lebensmitteltrends auf. Gleich vier ungewöhnliche Zutaten sollen 2018 neu auf unseren Tellern landen, wie das Marktforschungsinstitut Mintel in einer neuen Studie herausgefunden hat. Die vier Trend-Superfoods dürften nicht jedem geläufig sein: Es handelt sich um den sibirischen Chagapilz, grünes Bananenmehl, blaue Algen und Hanf.

Blaue Getränke sollen 2018 im Trend liegen

Blaue Getränke sollen 2018 im Trend liegen

Blaue Algen

Algen wie etwa Spirulina sollen Eiweiß, Vitamin B12 und Eisen enthalten. Im Trend liegen sie laut Mintel aber vor allem, weil sie Lebensmittel blau färben. 2018 könnte es also mehr blaue Smoothies und blaue Cappuccinos geben. In Australien werden die Getränke bereits unter dem Namen Schlumpf-Latte angeboten. Angebaut wird Spirulina in Salzwasserbecken. Mit den giftigen Blaualgen, die sich im Sommer wie ein Teppich über die Badeseen legen, ist dieser Trend allerdings nicht zu verwechseln.

Hanf 

Weil laut Studie mehr Menschen Nüsse und Samen in ihre Ernährung einbringen wollen, glauben die Forscher, dass Hanfsamen zum Trend werden könnten. Sie machen nicht high, sollen aber eine pflanzliche Eiweißquelle sein. Außerdem enthalten sie Omega-Fettsäuren. Man kann sich Hanfsamen direkt über das Müsli oder den Salat streuen. Food-Startups wie der Limonadenhersteller Hemptastic nutzen die berauschende Pflanze bereits für ihre Produkte.

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Sibirischer Chagapilz 

Lebensmittel mit natürlichen Vorteilen sollen 2018 besonders im Trend liegen. Dazu zählt auch der Chagapilz. Er wächst in kalten Gegenden, etwa Lappland, Russland oder Kanada, dort setzt er sich an Birken fest. Er enthält Antioxidantien und B-Vitamine und soll bei Stress helfen, was allerdings nicht wissenschaftlich bewiesen ist. Der Chaga-Pilz wird zu Pulver gemahlen und als Nahrungsergänzungsmittel oder Tee verkauft. 

Grünes Bananenmehl 

Immer mehr Menschen ernähren sich glutenfrei, in Deutschland sollen mittlerweile 14 Prozent der Haushalte entsprechende Produkte kaufen. Bei ihnen könnte grünes Bananenmehl 2018 besonders beliebt sein. Das glutenfreie und ballaststoffreiche Mehl wird aus unreifen Kochbananen hergestellt und kann zum Beispiel zum Brotbacken verwendet werden. Nach Banane soll das Mehl nicht schmecken. 

BILD: FLOWERPHOTOS / CONTRIBUTOR / BILD IM TEXT: INSTAGRAM / BETHAN_WOODFIELD

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