Diese Gründer starten ein digitales Lunch-Programm

Smunch will die Firmenkantine kopieren. Das Startup bringt Unternehmen mit Restaurants zusammen, die der kompletten Belegschaft das Mittagessen kochen.

Jeden Tag zur Mittagspause die selbe Frage: Wohin zum Essen? Das Berliner Startup Smunch möchte die Probleme rund um die Suche und das Schlangestehen umgehen und hat ein digitales Lunch-Konzept entwickelt. „Wir haben die Kantine kopiert“, sagen die Gründer Oliver Hüfner und Shivram Ayyagari. Das Startup bringt Unternehmen, die keine eigene Kantine haben, mit Restaurants zusammen, die der kompletten Belegschaft das Mittagessen kochen. Über die Smunch-App können Mitarbeiter täglich ihr Lunch aus einem Angebot von bis zu fünf Gerichten wählen, die allesamt vom gleichen Restaurant kommen.

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Smunch versteht sich dennoch nicht als klassischer Lieferdienst, wie die Gründer betonen. Die Gründer nehmen nur Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern als Kunden auf. Mehrere Restaurants teilen sich die Bestellungen in einer täglich wechselnden Rotation auf, sodass jedes Geschäft etwa 200 Gerichte am Tag kocht. Smunch liefert das Mittagessen in eigenen, kompostierbaren Verpackungen zeitgleich für alle Mitarbeiter direkt ins Büro.

Hüfner und Ayyagari sind nicht neu in der Startup-Szene: Bevor die beiden sich bei der Lieferplattform Delivery Hero kennenlernten, hatten sie schon mehrfach Firmen gegründet. Smunch ist seit Mai 2016 auf dem Markt und hat mittlerweile 13 Mitarbeiter. Über das Metro-Accelerator-Programm erhielten die Gründer ein Investment von 120.000 Euro sowie Angel-Kapital unter anderem von Markus Fuhrmann und Emmanuel Thomassin, einem Mitgründer sowie dem Finanz-Chef von Delivery Hero. Smunch behält pro verkauftem Essen eine Provision ein, wie hoch die Marge ist und wie viel Geld das Startup umsetzt, möchten Hüfner und Ayyagari allerdings nicht sagen.

Durch steuerliche Vergünstigungen wie beispielsweise Restaurantgutscheine zahlen Angestellte für das Mittagessen nur 4,95 Euro, was dann über die Lohnabrechnung ausgeglichen wird. Bisher ist das Lunch-Angebot nur in Berlin erhältlich. In der Hauptstadt kooperiert das junge Unternehmen mit 35 Restaurants und beliefert dabei Firmen wie Ernst & Young und Book A Tiger.

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Bild: Smunch

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