Selfies auf den Cappuccino drucken? Wir haben die Technik ausprobiert

Der Trend kommt aus Asien: 3D-Drucker malen Bilder auf den Milchschaum von Cappuccino und Co. Wir haben ein Berliner Café besucht, das solche Selfie-Kaffees brüht.

Latte Art war gestern. Heute malen Baristas keine Blumen und Herzen mehr in den Milchschaum, sondern drucken Porträts ihrer Kunden auf den Kaffee. Schon vor vier Jahren verkaufte ein Café in Taiwan die ersten dieser sogenannten Selfie-Kaffees. 3D-Drucker malen in Sekundenschnelle Fotos, Logos oder Sprüche, die sie über eine Software beziehen, auf Cappuccino und Latte. Die Kartuschen sind gefüllt mit Lebensmittelfarbe und Kaffeepulver. Einen Unterschied zum unbedruckten Kaffee schmeckt man nicht.

Das Café Reeham im Berliner Bezirk Kreuzberg nutzt diese Technik seit Sommer 2017. Im Schnitt drucke Inhaber Maher Magri drei Selfie-Kaffees am Tag, wie er NGIN Food erzählt, und verlangt für den speziellen Milchschaum einen Aufschlag von einem Euro. Das Gerät habe der gebürtige Pariser für etwa 1.500 Euro aus Korea gekauft, erzählt er. Wir haben das Café besucht, um den Trend auszuprobieren. Wie der Cappuccino mit Foto geworden ist und welche Bilder Magri bisher schon gedruckt hat, seht Ihr im Video.

Bild: Lisa Ksienrzyk / NGIN Food

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