McDonald’s liefert bald in 20 deutschen Städten aus

Erst testete McDonald's seinen Lieferdienst in zwei Städten, jetzt weitet es sein Angebot deutlich aus. Davon profitiert auch ein bekanntes Berliner Startup.

Bisher testete die Fast-Food-Kette McDonald's ihren Lieferdienst nur in Köln und München, jetzt weitet sie das Gebiet weiter aus. Wie das Unternehmen heute ankündigt, sollen bis Ende des Jahres mindestens 200 McDonald‘s-Restaurants in mehr als 20 Städten ihre Burger, Pommes und Nuggets zu den Kunden nach Hause bringen – beispielsweise in Bremen, Hannover, Offenbach und Wiesbaden.

Lieferpartner werde das Berliner Startup Foodora, teilte McDonald's mit. Damit hat sich Foodora offenbar gegen den Wettbewerber Deliveroo durchgesetzt. Beide Startups arbeiteten mit dem Konzern bei den ersten Tests zusammen: Seit vergangenen Herbst konnten sich Kunden bereits McDonald's-Menüs nach Hause bestellen, allerdings nur, wenn sie sich rund zwei Kilometer um den Kölner Rudolfplatz oder rund um die Münchner Feilitzschstraße befanden. In Köln kooperierte der Konzern dafür mit dem Berliner Startup Foodora, in München mit dessen engstem Konkurrenten Deliveroo. 

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Ob sich Kunden im Liefergebiet befinden, sollen sie auf www.McDelivery.de prüfen können. Das Angebot sei für die Lieferung angepasst worden, heißt es. Kunden könnten neben Klassikern wie dem Big Mac oder Chicken McNuggets Menü-Kombinationen für größere Gruppen bestellen, die in der Form nicht im Restaurant erhältlich seien. Als Beispiele nennt das Unternehmen ein Burger- oder das Family-Menü. Zielgruppe sind also weniger Einzelpersonen, als viel mehr Partygäste zuhause. 

Das zeigt auch der relativ hohe Mindestbestellwert von 15 Euro. Eine Liefergebühr falle aber nicht an, heißt es von der Fastfood-Kette.

In vielen anderen Ländern ist der Konzern mit seinem Lieferdienst seit Jahren vertreten – beispielsweise in Indien, Österreich oder oder Singapur. Unter dem Namen McDelivery bringt er seinen US-amerikanischen Kunden beispielsweise seit 1993 das Essen nach Hause, mit eigenen Fahrern auf rot-gelben Rollern.

Bild: Dennis Macdonald

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