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„Ich esse einfach alles sehr gerne“

Bloggerin Mareike Frietsch

Bei „Frag den Foodie“ geht es um spannende Food-Blogger. Heute beantwortet Mareike Frietsch von Petit Gâteau unseren Fragebogen.

In unserer Rubrik „Frag den Foodie“ stellen wir jede Woche lesenswerte Blogs vor – und die Macher dahinter. Auf Petit Gâteau schreibt Mareike Frietsch über ihre Lieblingsrezepte. Hier erzählt sie, womit sie eigentlich ihr Geld verdient und welche Marken sie niemals kaufen würde. 

Mein Blog steht für:

Rezepte, die mit Liebe und Herzblut entwickelt, gekocht und fotografiert werden. Ich habe schon früh in meiner Kindheit große Freude daran gehabt, mit meiner Mutter zusammen in der Küche zu stehen und ihr beim Kochen und Backen zu helfen. Essen ist für mich eine Leidenschaft, ein Lebensgefühl. Und das möchte ich meinen Lesern gerne mit meinen Rezepten vermitteln.

Mein erfolgreichstes Rezept ist:

Marokkanischer Couscous-Salat im Glas. Das Rezept habe ich in Zusammenarbeit mit Lieblingsglas.de entwickelt und ich freue mich sehr, dass es bei meinen Lesern so gut ankommt. Nicht nur im Glas macht dieser Salat eine gute Figur, ich mache meistens eine ganze Schüssel davon und bringe ihn zu Grillabenden mit.

Dabei ist mein Lieblingsrezept eigentlich:

Über diese Frage habe ich wirklich am längsten nachgedacht. Es ist für mich unglaublich schwer, aus meiner Rezeptübersicht das Lieblingsrezept heraus zu finden. Ich esse einfach alles sehr gerne, schon alleine die Entscheidung darüber, ob süß oder herzhaft, ist für mich eine fast unlösbare Aufgabe. Also habe ich ein Rezept gewählt, das ich beispielsweise auch gerne auch koche, wenn Freunde zu Besuch kommen: Köfte im Pidebrötchen
Durch meine bessere Hälfte habe ich die türkische Küche lieben gelernt. 

Auf diese Zutat kann ich nicht verzichten:

Liebe! Ich habe gemerkt, dass ich nicht jede Woche zwei bis drei Rezepte posten muss. Das stresst mich eher. Ich arbeite Vollzeit in einer Mediaagentur, bin in einigen Vereinen engagiert und muss daher meine freie Zeit sehr gut managen. Daher möchte ich nur Beiträge teilen, die mich auch selbst begeistern, die mich widerspiegeln und mit denen ich mich identifizieren kann. Und ich möchte alles mit viele Liebe gestalten, egal ob mit Liebe zu den Produkten oder zu dem Rezept selbst.

Was ich niemals essen würde:

Ich bin ein sehr experimentierfreudiger Mensch und esse eigentlich alles. Vor allem probiere ich gerne Neues aus, besonders wenn ich auf Reisen bin. Beispielsweise habe ich bei Freunden vor zwei Jahren auf Sizilien Spezialitäten aus Palermo gegessen, Milzbrötchen mit Ricotta oder auch gegrillten Rinderdarm mit Frühlingszwiebeln. Nicht jedermanns Sache, aber ich habe mich getraut.

Diese Food-Marken würde ich nie kaufen:

Bei mir kommen keinerlei Fertigprodukte auf den Tisch, daher haben in meinem Schrank weder die Produkte von Maggi noch die von Knorr Platz.

Folgende Food-Marken dafür schon:

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich trotz Foodbloggerei kein Markenjunkie bin. Ich achte nicht so sehr darauf, welche Marke ich kaufe, sondern welche Qualität dahinter steckt. Bei Genussmittel wie Schokolade und Eis bin ich da einfacher gestrickt, da landen auch in meinem Einkaufswagen die üblichen Verdächtigen Langnese, Ben & Jerry’s, Ritter Sport – also einfach das, was mir schmeckt.

Und hier kaufe ich mein Essen ein:

Meine Fleisch- und Wurstprodukte kaufe ich bei einem regionalen Metzger ein. Da weiß ich, wo das Fleisch herkommt und ich kann mit gutem Gewissen essen. Gemüse und Obst bekomme ich am Wochenende auf dem Markt. Ich schaffe es zwar nicht jedes Mal, aber ich versuche so oft wie möglich regionale Anbieter zu unterstützen. Alle anderen Lebensmittel des täglichen Bedarfs kaufe ich meist bei Edeka oder Kaufland, je nach dem, in welcher Richtung ich gerade unterwegs bin und was auf dem Weg liegt.

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Pancakes mit Feigenkompott und lauwarmer Vanillesoße

In diesem Restaurant esse ich am liebsten:

Nichts geht über meinen Lieblingsitaliener Casa Antica – Gud‘ Stub. Die große Leidenschaft zu den Produkten, zum Essen und das Lebensgefühl spiegeln sich in den Gerichten wieder. Man spürt förmlich die Energie und die Liebe, die in der Entwicklung der Rezepte steckt. Alles ist selbstgemacht, von der Pasta, dem Schinken, der Salami, dem Brot bis hin zum Sorbet und dem Gebäck. Einfach echte, originale und authentische, sizilianische Küche, die ich so sehr liebe.

Zu meinem Essen trinke ich am liebsten:

Ein schönes Glas Weißwein, egal ob Grauburgunder oder Chardonnay, aber am liebsten vom meinem Lieblingswinzer aus der Region.

Für meine Follower bin ich:

Hoffentlich eine kleine Inspiration und vor allem ein Blog, den man von anderen auch unterscheiden kann, denn genau das ist es, was ich mit meinen Beiträgen erreichen möchte. Ich möchte, dass meine Leser mich darin wieder erkennen und mich damit besser kennen lernen.

Diese Social-Media-Kanäle sind für mich relevant:

Facebook, Instagram, Pinterest.

Ich verdiene Geld mit:

Meinem eigentlichen Job als Media Consultant. Mein Job fordert mich sehr und bindet auch sehr viel Zeit, daher ist mein Foodblog für mich meine kreative Spielwiese. Hier kann ich mich verwirklichen und meine Leidenschaft mit anderen teilen.

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Pastrami-Sandwich mit Thunfischmayonnaise

Ich kooperiere mit:

Bisher kleiner Kooperationen mit Tchibo, Lieblingsglas.de oder auch dem Blog vom Magazin Sweet Dreams. Das ist auch ganz gut so, denn ich möchte meinen Blog nicht ausschließlich mit Kooperationsbeiträgen füllen. Ich versuche nur Kooperationen anzunehmen, die zu mir passen und wofür ich auch stehen kann.

Food-Blogger die mich inspirieren, sind:

Eine der ersten Foodbloggerinnen, die ich entdeckt habe und der ich bis heute mit viel Begeisterung folge, ist die liebe Nadine von Dreierlei Liebelei. Sehr stark ans Herz gewachsen sind mir ebenfalls die Mädels von den Foodistas, sowie die liebe Sandra von Hase und Glück und auch meine kreative Tine von Trickytine, die mich jedes Mal aufs Neue durch ihre Überzeugung und Lebensfreude in den Bann zieht.

An diesen Food-Blogger solltet ihr diesen Fragebogen als nächstes schicken:

Nadine von Dreierlei Liebelei.

Bild: Mareike Frietsch

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