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Exklusiv: Kukimi hat Insolvenz angemeldet

Styling: Gerd Sommerlade
Foodstyling: Anna Ort-Gottwald

Zwei Jahre nach dem Start muss Kukimi Insolvenz anmelden. Das Startup verschickt vorgekochte Diätgerichte für mehrwöchige Abnehm-Programme.

Das Diät-Startup Kukimi hat Insolvenz angemeldet. Das geht aus einem aktuellen Eintrag im Insolvenzregister hervor. Für Fragen zu den Hintergründen war das Unternehmen am Donnerstagabend nicht erreichbar.

Kukimi verkauft über einen Onlineshop verschiedene Diät-Programme. Dabei erhalten die Kunden pro Woche jeweils 14 Gerichte. Die Programme sind unterschiedlich lang: Bei „Classic Diät“ beträgt die Mindestdauer beispielsweise zwei Wochen. Somit müssen insgesamt 28 Gerichte für 196 Euro bestellt werden.

Damit die Fertiggerichte frisch beim Kunden landen, verwendet das Startup bislang die von Restaurants bekannte Sous-vide-Technik. Dafür werden alle Zutaten unter Vakuum gegart und in Plastiktüten verschickt. Nährstoffe und Vitamine sollen so erhalten bleiben.

Gestartet wurde Kukimi 2014 von Atlantic Labs, dem Company-Builder von Christophe Maire. 2015 stockte Maire bei Kukimi auf und holte weitere Investoren an Bord: Den High-Tech Gründerfonds (HTGF), Seedcamp sowie Business Angel Lars Dittrich. Insgesamt steckten die Geldgeber gemeinsam einen siebenstelligen Betrag in Kukimi. Das Geld wollte das Startup in die Expansion, Produktentwicklung und weitere Marketingmaßnahmen investieren.

Laurent Kaestli und Daniel Verst gründeten das Startup gemeinsam Anfang 2014. Laura Kroth, die zunächst ebenfalls zum Gründerteam zählte, verließ das Unternehmen im Januar 2015. Daniel Verst schied im Sommer aus. Laut Impressum leitet Laurent Kaestli das junge Unternehmen.

Bild: Kukimi

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