Diese Gründerin wirft den Löwen Diätnudeln zum Fraß vor

Die Konjak-Nudeln von Sonja Zuber haben fast keine Kalorien. Bei DHDL möchte die Gründerin den Investoren ihre Diät-Pasta schmackhaft machen.

Wer bei Konjak-Spaghetti an in Cognac geschwenkte Pasta denkt, liegt falsch – mit französischem Weinbrand hat Konjak wenig gemein.

Konjak ist eine Knolle aus Südostasien, die Gründerin Sonja Zuber als Basis für ihre „Kajnok-Nudeln“ nutzt. Aus drei Prozent Konjakmehl und 97 Prozent Wasser produziert die Hamburger Gründerin Spaghetti, Fettuccine oder Penne. Die Nudeln haben laut Produktbeschreibung „keine Kohlenhydrate, gerade mal 0,2% Fett, keinen Zucker und nur 8 Kalorien pro 100 Gramm“.

Fast Food ohne Reue – und ohne Genuss?

Zwar gehen die Kalorien der Konjak-Nudeln gegen null, dafür aber offenbar auch ihr Geschmack: Als „geschmacks- und geruchsneutral” beschreibt Zuber ihre Pasta, deren Konsistenz in Amazon-Rezensionen zuweilen als gummiartig beschrieben wird. Dafür kommt die „Slim-Pasta“, wie sie auf der Verpackung heißt, fertig gekocht im 200-Gramm-Format beim Kunden an. 2,99 Euro kostet so ein Beutel, dessen Inhalt für zwei Portionen reichen soll.

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Revolutionär ist Zubers Startup-Idee nicht. Von Konjak-Nudeln spricht die Fitness-Szene schon seit Jahren, auf Amazon werden unter „Konjak-Nudeln” über 300 Produkte angeboten. Allerdings behauptet Zuber, die Erste zu sein, deren Konjak-Nudeln keinen fischigen Geruch haben. Laut Unternehmensangaben hat das Startup seit der Gründung im Jahr 2013 zwei Millionen Pakete Konjak-Nudeln produziert und sie über den schlichten Onlineshop und in verschiedenen Supermärkten, darunter Edeka, Kaiser’s und Rewe, verkauft. 

In der TV-Show „Die Höhle der Löwen“ wirbt Zuber nun um ein Investment. Für zehn Prozent ihrer Firmenanteile erhofft sie sich 200.000 Euro.

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Bild: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

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