HelloFresh-IPO: So lief der Start an der Börse

Dem Kochboxen-Versender HelloFresh gelingt der Start an der Börse. Der Kurs ist am Donnerstagmorgen leicht gestiegen.

 

In einem zweiten Anlauf ist der Kochboxen-Versender HelloFresh an die Börse gegangen. Nachdem der IPO vor zwei Jahren gescheitert war, ist er dieses Mal gelungen. Das Berliner Unternehmen hat dabei 318 Millionen Euro eingenommen. Anvisiert waren bis zu 357 Millionen.

Anzeige
Zum Handelsbeginn stieg der Börsenkurs leicht auf 10,42 Euro, der Ausgabepreis lag bei 10,25 (Stand: 10:27 Uhr). Das Geld aus dem Börsengang fließt an HelloFresh, Anteilseigner Rocket Internet verringert seine Beteiligung leicht von etwa 53 Prozent auf 47,6 Prozent.

Für den Börsengang musste das Unternehmen eine geringere Bewertung akzeptieren. Bei einer Finanzierungsrunde Ende des vergangenen Jahres lag der Firmenwert noch bei zwei Milliarden Euro. Bei dem Börsengang ist er bei etwa 1,7 Milliarden Euro. Die Rocket-Aktionäre reagierten verhalten auf den IPO. Am Donnerstagvormittag fiel der Kurs leicht um 0,5 Prozent auf 21,78 Euro

Der amerikanische HelloFresh-Konkurrent BlueApron hatte nach seinem IPO vor einigen Monaten eine hohen Wertverlust hinnehmen müssen. Hunderte Mitarbeiter mussten gehen. Grund dafür ist vor allem Amazons Ankündigung in den Kochboxen-Markt einzusteigen.

Bild: HelloFresh

Folge NGIN Food auf:

In Kooperation mit
amplifypixel.outbrain