HelloFresh, Heycater, Resmio – das sind die Food-News der Woche

Eine Werbekampagne von HelloFresh in New York. In den USA wuchs das Startup im vergangenen Jahr besonders stark.

Das Berliner Unternehmen HelloFresh legt zum ersten Mal seit dem IPO Zahlen vor, mit Heycater und Resmio tauschen gleich zwei Food-Startups ihre Führungsspitze.

Lieber NGIN-Food-Leser,

als HelloFresh im November 2017 an die Börse ging, war die Skepsis groß. Denn nur wenige Monate zuvor hatte auch der US-Konkurrent Blue Apron diesen Schritt gewagt und stürzte damit in eine nicht enden wollende Krise. In dieser Woche hat das Berliner Kochboxen-Startup die ersten Zahlen seit dem IPO vorgelegt – und eine Krise ist nicht zu erkennen. Der Umsatz stieg deutlich, vor allem dank des Wachstums in den USA. Die vorläufigen Zahlen und wie es um die Konkurrenten der Berliner steht, findest du hier.


Worüber wir sonst noch berichtet haben? Hier die wichtigsten Geschichten der Woche im Überblick:

Gründertrio verlässt Resmio: Das Berliner Reservierungsportal Resmio hat seine Geschäftsführung einmal komplett ausgetauscht. Die Gründer Yasha Tarani, Michael Marder und Niels Sandholt Busch haben ihr Startup verlassen. Mit ihnen auch einige Mitarbeiter. Die Gründe für den Neuanfang könnt ihr hier nachlesen. 

Neuer Chef bei Heycater: Auch das Catering-Startup Heycater hat sich neu strukturiert. Mit dem 20-jährigen Henrik Piroth gibt es einen neuen Geschäftsführer neben Gründerin Therese Köhler. Außerdem musste die Mitarbeiterzahl halbiert werden. Ein Grund: Das Unternehmen sei zu schnell gewachsen, wie Köhler heute sagt. Unsere Redakteurin Lisa hat nachgefragt, wie es nun für Heycater weitergeht.

Nestlé will mehr mit Startups zusammenarbeiten: Der Großkonzern Nestlé fiel im vergangenen Jahr damit auf, dass er in den USA ein Food-Startup nach dem anderen aufkaufte. Das ist kein Zufall, wie die Nestlé Deutschland-Chefin Béatrice Guillaume-Grabisch im Video-Interview mit NGIN Food erklärte. „Wir sehen, dass alles, was mit Natürlichkeit, Frei-von und Flexitarismus zu tun hat, sehr gut in unserem Sortiment ankommt“, so die CEO. Das ganze Video findest du hier.

Unilever setzt auf Blockchain: In unserer Rubrik „What's Cooking“ stand uns in dieser Woche der Unilever-Digitalchef für die DACH-Region Rede und Antwort. Besonders freut er sich darauf, wenn Blockchain-Technologie in der Lebensmittelbranche eingesetzt werden würde.

Was Du sonst noch wissen solltest: In der Debatte um ein Tierwohl-Label geht Lidl in die Offensive. Der Discounter kündigte an, künftig Fleisch in vier Qualitätsstufen zu verkaufen: Stallhaltung, Stallhaltung Plus, Auslauf und Bio. Die Welt hat die Neuerungen zusammengefasst. Lidl kommt damit den Forderungen des Deutschen Tierschutzbundes und anderer Organisationen entgegen, die seit Langem ein Fleisch-Label nach dem Vorbild der Eier-Kennzeichnung fordern.

Lesetipp: Unglaublich, aber wahr – die Deutschen scheinen die Lust am Bier zu verlieren. Seit Jahrzehnten geht der Bierkonsum in Deutschland zurück. Sinkende Exporte und schlechtes Wetter sorgten nun für ein Rekordtief beim Absatz. Das Handelsblatt hat die Krise der Brauereien zusammengefasst.

Das war’s für diese Woche – am kommenden Donnerstag liest Du wieder von uns!

PS: Möchtest Du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib uns an redaktion@ngin-food.com.

Bild: Getty Images/B51/MarkABrown/Contributor

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