Gastrofix erhält acht Millionen Euro von Radeberger

Die Kasse klingelt bei Gastrofix: Das Berliner Startup erhält acht Millionen Euro für weiteres Wachstum. Doch auch ein Konkurrent ist finanziell gut aufgestellt.

Der Kassensystem-Anbieter Gastrofix erhält acht Millionen Euro in der Serie-B-Finanzierungsrunde. Die Runde führt der Brauereikonzern Radeberger an, wie Gastrofix heute mitteilt. „Wir sind hoch erfreut, dass wir mit der Radeberger Gruppe einen Investor mit exzellenten Branchenkenntnissen und einem umfassenden Netzwerk gewinnen konnten“, lässt sich Gastrofix-CEO Dirk Owerfeldt zitieren.

Die Firma hat eine bewegte und für ein digitales Unternehmen vergleichsweise lange Vergangenheit hinter sich. Um die Jahrtausendwende war sie bereits ein erfolgreiches Unternehmen mit 130 Mitarbeitern und 12.000 Kunden, darunter McDonald’s, Lufthansa oder Pizza Hut. Sie plante sogar den Börsengang. Aber dann platzte die Blase und Geschäftsführer Owerfeldt musste alles verkaufen.

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Jahre später, 2012, gründete er dann die Firma erneut. Mit Gastrofix bietet er heute Bars, Cafés, Restaurants, aber auch Kantinen, Hotels und Bäckereien ein cloudbasiertes Kassensystem an. Seitdem hat er nach eigenen Angaben mehr als 10.000 Kassenlizenzen in Europa verkauft.

Heute arbeiten knapp 100 Mitarbeiter für das Unternehmen, die neben Deutschland auch in Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Norwegen, Spanien und Irland präsent sind.

Mit dem frischen Kapital will Gastrofix weiter wachsen – und sich so im Bereich iPad-POS-System auch gegen Konkurrent Orderbird durchsetzen. Der hat vor einem guten halben Jahr 20 Millionen Euro eingesammelt, nachdem der Wettbewerber Pepperbill übernommen worden war. Außerdem zählen die Payment-Anbieter SumUp oder iZettle zu weiteren Konkurrenten.

Bild: Gastrofix

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