Ex-Rocket sammelt 2,6 Millionen für seinen asiatischen Lieferdienst ein

Jonathan Weins ging für Foodpanda nach Malaysia, kündigte den Job und gründete seinen eigenen Lieferdienst. Mit Dahmakan hat er nun wieder Geld eingesammelt.

Das Food-Startup aus Kuala Lumpur nimmt Bestellungen für seine Menüs über das eigene Portal auf, kocht das Essen frisch in der eigenen Küche und liefert mit eigenen Kurierfahrern aus. Der Lieferdienst des ehemaligen Rocket-Managers Jonathan Weins ist ein Modell für asiatische Großstädte: Kunden bekommen die wechselnden Gerichte mittags ins Büro oder abends nach Hause geliefert.

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Nachdem Dahmakan vor einem Jahr bereits 1,3 Millionen US-Dollar von bekannten Investoren bekommen hat, sammelte der Lieferservice aus Malaysia nun neues Kapital ein. In der ersten Seed-Runde hat unter anderem der Kaufda-Gründer Tim Marbach über seine Asia Venture Group, der Swoodoo-Gründer Wolfgang Heigl über NFQ Capital und ein ehemaliger Nestlé-CEO in das Food-Startup investiert. Laut TechCrunch plante das Ende 2014 gegründete Unternehmen im Sommer noch mit einem Umsatz von 1,8 Millionen US-Dollar.
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Die aktuelle Runde hat dem Sprössling aus dem Y Combinator nun weitere 2,6 Millionen Dollar eingebracht, wie TechCrunch berichtet. Das Gründerzentrum aus dem Valley hat die Runde angeführt. Unter den Investoren sind der Münchener VC Texas Atlantic Capital und die japanische Beteiligungsgesellschaft East Ventures. Gegenüber TechCrunch sagte Mitgründerin Jessica Li, dass das Startup mit dem Geld die Technologie weiterentwickeln und in Südostasien expandieren wolle. Konkurrenten auf dem Markt sind Portale wie UberEats und Go-Jek, deren Taxifahrer Essen von Restaurants liefern, oder Startups wie Grain, die ein ähnliches Modell wie Dahmakan verfolgen.

Wie der deutsche Gründer sein erfolgreiches Food-Startup im Ausland aufgebaut hat, erzählte uns Jonathan Weins in einem früheren Interview.

Bild: Dahmakan

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