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Investoren unterstützen Tiefkühlkost-Dienst von Rocket Internet

everdine

Immer wieder versucht Rocket Internet, einen Lebensmittel-Lieferdienst zu schaffen, der richtig abhebt. Das wenige Monate alte Everdine bekommt dafür nun Kapital.

Auch nach mehreren gescheiterten Versuchen kann die Startup-Fabrik Rocket Internet nicht die Finger von Lebensmittel-Lieferdiensten lassen. Seit August dieses Jahres liefert Everdine Tiefkühlkost in Großbritannien aus. Das Angebot funktioniert ähnlich wie Bofrost in Deutschland. Allerdings werden die Pakete am frühen Morgen ausgeliefert und sollen besonders gesunde Gerichte enthalten.

Auch treue Rocket-Geldgeber unterstützen Everdine. Der Lebensmittelkonzern Tengelmann sowie Holtzbrinck Ventures werben auf ihren Portfolio-Seiten mit dem Investment für den Lieferdienst, wie die Lebensmittelzeitung zuerst entdeckte. Wann das Investment getätigt wurde und wie viel Geld floss, wollte eine Sprecherin von Rocket Internet auf Nachfrage nicht kommentieren.

Everdine wurde von dem deutschen Rocket-Manager Andreas Jaegle mit einem kleinen Team in London gestartet. An dem Projekt arbeite er seit Herbst vergangenen Jahres, sagt Jaegle im Gespräch mit Gründerszene zum Start von Everdine.

Für Tengelmann und Holtzbrinck Ventures ist es nicht die erste Zusammenarbeit mit Rocket Internet, sie sind treue Finanzpartner der Startup-Schmiede. Beide Unternehmen investierten bereits in die Rocket-Lieferdienste Shopwings, Bonativo und EatFirst. Die Erfolgsquote lässt jedoch zu wünschen übrig: Shopwings stellte im Juli 2015 sein Deutschland-Geschäft ein, Bonativo wurde ein Jahr später gänzlich eingestampft und EatFirst stoppte seinen Service hierzulande Anfang 2016.

Bild: Everdine

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