Eure 5 Lieblingstexte in diesem Jahr

Eine Woche nur mit Pulvernahrung, ein Shitstorm nach einem Millionendeal und das Wort „Vagina“ auf Smoothies – ein bunter Rückblick auf das Food-Jahr 2017.

Passend zum Jahresende haben wir uns entschieden, einen Überblick über die vergangenen zwölf Monate zu geben – darüber, was Euch 2017 am meisten interessiert hat. Mit Blick auf die digitale Lebensmittelbranche ist die Übernahme von Whole Foods durch Amazon im Juni ein Meilenstein des Jahres, genau wie der Exit von Kitchen Stories und der Börsengang von HelloFresh im November. Doch euch haben noch ganz andere Themen interessiert.

Hier sind die fünf meistgelesenen Artikel auf NGIN Food im Jahr 2017:

Platz 1: Testbericht – eine Woche essen wie Astronauten. Soylent ist ein Food-Startup aus dem Valley und verkauft Pulvernahrung als Mahlzeitenersatz: eine Erfolgsgeschichte. Inzwischen versuchen sich viele Anbieter an Kopien des Konzepts. Unsere Redakteurin Christina hat zwei davon getestet und keinen guten Start hingelegt: „Platsch! Hellbraunes Pulver klebt plötzlich überall an meinem Kleid. Ich bin vollgesaut – und nass.“

Platz 2: Die Reaktion der Terra-Canis-Gründerin nach dem Verkauf an Nestlé. Im April 2017 übernahm Nestlé den Tierfutter-Shop Terra Canis. Daraufhin begann in den sozialen Netzwerken ein Shitstorm: Die Nutzer warfen Gründerin Brigitta Ornau Geldgier und den Verrat von Prinzipien vor. Wie Ornau die ethischen Bedenken ihrer Kunden sieht, erklärte sie im Interview mit NGIN Food.

Platz 3: Wie Rewe nach den Provokationen von True Fruits die Reißleine zog. Provokation als Stilmittel? Oder doch nur ein unglücklicher Produktionsfehler? Im September hatten sich unter die True-Fruits-Smoothies mit der Aufschrift „Vanille“ auch ein paar mit dem Wort „Vagina“ geschlichen. Skandal! Das dachte sich zumindest Rewe und verbannte das Produkt aus seinen Geschäften.

Platz 4: Warum der DHDL-Deal mit Happy-Cheeze platzte. In der TV-Sendung Die Höhle der Löwen spielen Food-Startups eine immer größere Rolle. Besonders interessiert hat euch der vermeintliche Deal des veganen Käseherstellers Happy Cheeze. 500.000 Euro waren dem Startup in der Sendung in Aussicht gestellt worden. Am Ende kam die Finanzierung nicht zustande.

Platz 5: Das Rekord-Investment in Too Good To Go – das es nie gab: Ein Food-Startup stand kurz davor, den teuersten Deal der DHDL-Geschichte einzufahren. Eine Million Euro für neun Prozent des dänischen Unternehmens, das wurde per Handschlag in der Sendung besiegelt. Doch auch hier scheiterte der Deal in den Nachverhandlungen. Unsere Redakteurin Lisa hat die Gründer gefragt, warum der Deal am Ende geplatzt ist.

Wir von der NGIN-Food-Redaktion bedanken uns für Euer Interesse in diesem Jahr und wünschen Euch einen guten Rutsch ins Jahr 2018!

 

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