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Thermomix in der Kritik

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Kaum ein Küchengerät ist so gehypt wie der Thermomix. Doch jetzt gibt es viel Kritik: Mehrere Menschen sollen sich in Australien an der Maschine verletzt haben.

 

Der Thermomix soll Gerichte quasi von selbst kochen können. So kann er beispielsweise Zutaten wiegen, zerkleinern, rühren und kochen. Alles per Touchscreen und automatisiert. Seit ein paar Monaten ist ein regelrechter Hype um das intelligente Küchengerät entstanden. Die deutsche Firma Vorwerk, die es herstellt, hat es millionenfach verkauft. 

Doch jetzt gibt es einen großen Skandal um den Küchenhelfer. In Australien sollen sich nach diversen Medienberichten mehrere Nutzer an einem älteren Thermomix-Modell verletzt haben. Die Rede ist von mindestens 14 Fällen. Teilweise sollen sich die Nutzer dabei massive Verbrennungen zugezogen haben. 2014 habe es eine Rückrufaktion des betreffenden Modells gegeben. Es ist mittlerweile nicht mehr frei verfügbar.

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Jetzt liegt der Fall in Australien vor Gericht, außerdem ermittelt die oberste Verbraucherschutzbehörde. Es soll geklärt werden, ob Thermomix gegen gesetzliche Regeln des Landes verstoßen habe.

Die Verbraucherschützer kritisieren zudem, dass Vorwerk zu spät über die Vorfälle informiert haben soll. Ein weiterer Vorwurf: Die Firma soll versucht haben, mit Sondervereinbarungen Kundenrechte auszuhebeln. 

Dazu befragt, hielt sich Thermomix-Australien nach Presseangaben bedeckt: „Wie immer hat das Wohlergehen und die Zufriedenheit unserer Kunden und Partner höchste Priorität. Da die Sache Gegenstand eines Rechtsstreits ist, wäre es nicht angemessen, im Augenblick weitere Kommentare abzugeben.“

Bild: Getty Images / GUILLAUME SOUVANT / Freier Fotograf

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