Delivery Hero übernimmt koreanischen Lieferdienst Foodfly

Gleich drei koreanische Essens-Kuriere hat das Berliner Startup Delivery Hero jetzt unter seinen Fittichen. An der Börse kam der Zukauf allerdings gar nicht gut an.

Für den Berliner Lieferdienstvermittler Delivery Hero scheint sich Korea zum immer wichtigeren Markt zu entwickeln. Das Unternehmen gab heute die Übernahme der koreanischen Food-Delivery-Plattform Foodfly bekannt. Bereits zuvor besaß Delivery Hero bereits 21 Prozent an dem südkoreanischen Unternehmen Fly&Company Inc., das hinter der Marke Foodfly steht. Wie viel die Berliner Firma für den koreanischen Lieferservice bezahlt hat, ist nicht bekannt.

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Ähnlich dem Prinzip von Foodora und Deliveroo unterhält das asiatische Food-Delivery-Unternehmen Partnerschaften mit 1.700 Restaurants in Seoul, die keinen eigenen Lieferdienst haben. Foodfly ist damit der dritte koreanische Online-Lieferdienst, mit dem Delivery Hero operiert. Das 2011 gegründete Startup investierte in der Vergangenheit bereits in die Konkurrenten YoGiYo und Baedaltong, die sich in ihren Konzepten jedoch voneinander unterscheiden. Die Berliner Lieferdienstplattform ist in mehr als 40 Ländern vertreten.

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Die Übernahme kam bei den Anlegern vor Börsenbeginn nicht gut an. Nachdem die Delivery-Hero-Aktie gestern noch auf Rekordhoch war, ist sie direkt nach Bekanntgabe heute Morgen um fast fünf Prozent gesunken. Mittlerweile scheint sich die Aktie jedoch wieder zu erholen. Erst vor zwei Wochen hat die Deutsche Börse beschlossen, das Lieferdienst-Portal in den S-Dax hochzustufen.

Bild: Delivery Hero

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