Coca-Cola beerdigt seinen Accelerator

Der Getränke-Konzern will sich stärker auf sein Kerngeschäft konzentrieren und beendet sein Startup-Programm. Bisherige Beteiligungen sollen überprüft werden.

Drei Jahre – dann war die Kohlensäure raus. Coca Cola wird seinen Accelerator The Founders laut Medienberichten einstellen. Mit dem Programm wollte der Getränke-Konzern 2013 Innovationen ins Haus holen. Weltweit sollten in neun Städten Startups unterstützt werden – darunter auch in Berlin und Istanbul. Mit zwölf jungen Unternehmen hat Coca Cola in den letzten Jahren kooperiert.

Erfolgreichstes Cola-Startup: Stellenanzeige-App Wonolo

In Deutschland finanzierte der Accelerator beispielsweise Home Eat Home, das jedoch erst kürzlich wegen geplatzter Finanzierungsrunden Insolvenz anmelden musste. Die Zusammenarbeit mit anderen Startups will der Konzern trotz des abgesetzten Programms nicht gänzlich beenden, neue Gründungen oder Finanzierungen seien jedoch nicht geplant, sagte ein Sprecher gegenüber Innovation Leader. Demnach wolle sich Coca Cola künftig stärker auf das Kerngeschäft konzentrieren.

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Alle bisherigen Beteiligungen würden von dem Unternehmen überprüft. Zu den erfolgreicheren Startups des Getränke-Konzerns gehört unter anderem auch Wonolo, das eine App für Stellenanzeigen entwickelt und Anfang des Jahres 5,7 Millionen Dollar einsammelte.

Bild: Pexel

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