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Rocket-Startup CaterWings legt erste Geschäftszahlen vor

In England schreibt CaterWings noch keine schwarzen Zahlen

Das Startup CaterWings hat Zahlen für sein britisches Geschäft im Jahr 2016 vorgelegt. Auf dem englischen Markt war der Verlust fast drei Mal so hoch wie der Umsatz.

CaterWings wurde von der Berliner Firmenfabrik Rocket Internet an den Start gebracht – vor zwei Jahren ging es in London los. Das Startup bietet eine Plattform an, auf der Privatpersonen und Firmen einen Caterer für Events oder Mittagessen finden können. Sechs Millionen Euro hat CaterWings von den Investoren Rocket, Holtzbrinck und Tengelmann Ventures im vergangenen Jahr bekommen.

Wie jetzt die 2016er Geschäftszahlen für den britischen Markt zeigen, hat das Catering-Startup deutlich mehr Geld verloren als eingenommen. CaterWings erzielte demnach einen Umsatz von knapp 333.000 Pfund, machte allerdings rund 982.000 Pfund Verlust. Allein die Vertriebskosten beliefen sich vergangenes Geschäftsjahr auf 280.000 Euro.

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Auf Nachfrage von Gründerszene kommentiert CaterWings-Geschäftsführer Alexander Brunst diese Geschäftszahlen nicht. Er gibt allerdings an, dass England und Deutschland die stärksten Märkte der Catering-Plattform seien. In England ist CaterWings abgesehen von London noch in Manchester vertreten, in Deutschland operiert der Online-Service seit Anfang 2016 in Berlin, danach expandierte er in neun weitere Städte und in das Ruhrgebiet. „Die Niederlande, Österreich und die Schweiz sind erst in jüngerer Zeit hinzugekommen, entwickeln sich aber auch viel versprechend“, so Brunst weiter.

14 Monate nach dem Start hatte Mitgeschäftsführer Sebastian Kloss das Rocket-Venture verlassen – aus persönlichen Gründen, wie es vom Startups hieß. Kloss wurde durch zwei neue Geschäftsführer ersetzt: Susannah Belcher und Stephan Grund.

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In den USA ist der Markt für Catering-Plattformen sehr beliebt. Junge Unternehmen wie EzCater oder Eat Club haben insgesamt etwa 120 Millionen US-Dollar Investorengelder erhalten. Sie gelten als Vorbilder für die deutschen Gründer: So wächst auch auf dem deutschen Markt der Konkurrenzkampf um den besten Online-Catering-Service. Neben den Startups Lemoncat und HeyCater buhlen jüngere Plattformen wie Catero, HappyCater und der französische Ableger GoCater um Kunden.

Bild: CaterWings

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