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Amazon arbeitet am Supermarkt ohne Warteschlangen

Amazon Go

Erst mit dem Smartphone einchecken, shoppen und gehen. Kassen und Wartezeiten gibt es im Amazon-Supermarkt nicht – stattdessen rechnen digitale Systeme im Hintergrund ab.

Amazon-Chef Jeff Bezos arbeitet weiter an der Zukunft des Shoppens. Nach Amazon Now mit der Warenlieferung innerhalb einer Stunde, dem Amazon Buchladen, der in Seattle getestet wird, dem Einkaufen per Spracheingabe und AmazonFresh, das frisches Obst und Gemüse anbietet, kommt jetzt eine neue Idee. Wie wäre es, wenn wir Supermärkte ohne Schlangen vor den Kassen hätten? Mit Amazon Go sollen die Kassen gleich ganz abgeschafft werden.

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In einem Versuchsaufbau in Seattle, den Amazon-Mitarbeiter nutzen können, wird dieses Konzept gerade in der Praxis getestet und verbessert. Der Kunde der Zukunft checkt mit seinem Smartphone in den Supermarkt ein, wie am Gate des Flughafens. Dann bedient er sich einfach aus den Regalen. Er kann natürlich auch Sache wieder zurück ins Regal stellen. Ganz wie er mag. Seine Einkäufe werden von einer Mischung aus Sensoren, Computerüberwachung und selbstlernenden Algorithmen aufgezeichnet. Wenn der Kunde am Ende den Laden verlässt, wird der Preis für die Waren einfach von seinem Amazon-Konto abgebucht. Lange Schlangen und Wartezeiten an den Kassen? Nie wieder.

Laut eigenen Angaben arbeitet Amazon seit vier Jahren an dieser neuen Form des Einkaufens. In der jetzigen Ausbaustufe geht es aber wohl nur darum, sich schnell mit Fertiggerichten und Mahlzeiten zu versorgen. Wie in einem automatisierten Schnellrestaurant. Ein ganzer Supermarkt scheint noch nicht zu funktionieren. Einige Startups haben ähnliche Lösungen für den Checkout-Prozess im Supermarkt entwickelt. Zum Beispiel Selfycart und Instacart. Der Supermarkt in Seattle soll jedenfalls so schnell wie möglich für alle Amazon-Kunden geöffnet werden. Einkaufen, ohne an der Kasse zu warten? Das könnte eine durchschlagende Idee sein, oder?

Foto: Screenshot / Amazon

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