TripAdvisor, Shipt, Beets & Roots – das sind die Food-News der Woche

Ein Londoner Restaurant wurde auf TripAdvisor zum beliebtesten Lokal gewählt, obwohl es gar nicht existiert, Target hat das US-Liefer-Startup Shipt übernommen und ein Berliner Lokal setzt auf ein außergewöhnliches Offline-Konzept.


Die wichtigsten Geschichten der Woche im Überblick.

Target kauft Shipt für 550 Millionen Dollar: Die US-amerikanische Einzelhandelskette Target zahlt hunderte Millionen Dollar für den Lieferdienst Shipt. Auch Lidl arbeitet in den Staaten mit dem Startup zusammen. Die Übernahme zeigt, wie angespannt die Lage auf dem US-Lebensmittelmarkt ist. Mehr über den Exit liest Du hier.

Wie Aldi und Lidl in den USA expandieren: Die deutschen Discounter wollen die USA erobern, gehen dabei aber unterschiedlich vor. Anders als Lidl hat Aldi auf dem US-Markt bereits Erfahrung. Unsere Analyse zeigt, wie die Expansionen bisher laufen.

Wie ein Berliner Restaurant seine Gästezahl maximieren will: Das Berliner Lokal Beets & Roots verkauft nur etwa die Hälfte seiner Gerichte in den zwei Filialen. Den restlichen Umsatz machen die GründerMaximilian Kochen und Andreas Tuffentsammer über Online-Bestellungen. Wir haben Beets & Roots besucht und sie gefragt, wie die Gründer die Zahl der Offline-Kunden steigern wollen.

Feiert die Limo aus Kaffeekirschen 2018 ihr Comeback? Das EU-Verbot für die koffeinhaltige Frucht kam überraschend. Das Getränke-Startup Selo stand kurz vor dem Aus. Der Konkurrent Caté hat trotz Verbot weitergemacht. Ab Neujahr soll eine neue Regelung den Handel mit Kaffeekirschen allerdings erleichtern. Hier erfährst Du, ob du bald wieder Kaffeekirschen-Limo trinken kannst.

Londoner Fake-Restaurant als beliebtesten Lokal gewählt: Wer sich nur auf Bewertungsplattformen verlässt, ist selber schuld, sagt unser Redakteur Thorsten. Hintergrund: Nach sieben Monaten war die Gartenlaube eines Journalisten bei TripAdvisor auf Platz eins der beliebtesten Restaurants Londons geklettert, obwohl es gar nicht existierte. Den Kommentar dazu liest du hier.

Was du sonst noch wissen solltest: Wir hatten vor zwei Wochen darüber berichtet, dass der Umweltausschuss des EU-Parlaments eine neue Regelung für den Umgang mit Phosphaten durchsetzen wollte. Dadurch hätte der Dönerspieß in Gefahr sein können. Nun ist es beschlossene Sache: Dönerspieße dürfen weiterhin offiziell mit phosphathaltigen Zusätzen behandelt werden.

Lesetipp: Die 72-jährige Thailänderin Supinya Junsuta wurde für ihre Garküche namens Jay Fai in Bangkok mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet – als erstes und einziges Streetfood-Restaurant des Landes. Handelsblatt hat die überraschende Geschichte aufgeschrieben.

Möchtest Du uns Feedback geben oder spannende Food-Unternehmen vorschlagen? Schreib uns an redaktion@ngin-food.com.

Das war’s für diese Woche – kommenden Donnerstag liest Du wieder von uns!

Bild: LILLIAN SUWANRUMPHA / Getty Images

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