Blue Apron, Emmasbox, Bubble Tea – das sind die Food-News der Woche

Der IPO von Blue Apron entwickelt sich immer mehr zum Desaster, der Handelskonzern Migros steigt bei Emmasbox ein und die Bubble-Tea-Branche will ihr Image verbessern.



Die wichtigsten Geschichten der Woche im Überblick.

Emmasbox erhält Millioneninvestment von Migros: In einer Finanzierungsrunde konnte das süddeutsche Startup einen siebenstelligen Betrag des Schweizer Handelskonzerns einsammeln. Emmasbox bietet eine Click & Collect-Lösung für den Lebensmittelversand an. Mehr Infos zum Deal gibt es hier.

DHDL-Startup verkauft veganen Käse: Das Cuxhavener Unternehmen Happy Cheeze stellt seinen Käse aus einer Cashewmasse her und lässt ihn – wie handelsüblichen Käse – mehrere Wochen reifen. In der TV-Show Die Höhle der Löwen wollten Carsten Maschmeyer und Frank Thelen 500.000 Euro investieren. Schlussendlich ist der Deal aber geplatzt. Warum, erfährst Du hier.

Die Bubble-Tea-Branche wittert neue Chance: Vor sechs Jahren war das Tee-Getränk aus Taiwan ein großer Trend. Mittlerweile gibt es kaum noch Läden, die Bubble Tea verkaufen. Vor den wenigen, die noch übrig geblieben sind, bilden sich allerdings oft Schlangen. Unser Redakteur Thorsten Mumme hat sich gefragt, ob das Getränk vielleicht doch eine Zukunft hat.

Blue Apron im IPO-Desaster: Weniger als ein Drittel des Ausgabepreis ist die Aktie des Kochboxen-Versenders Blue Apron noch Wert. Damit droht das US-Startup zum schlechtesten Börsengang des Jahres in den USA zu werden. Mehr darüber liest Du hier.

Was Du sonst noch wissen solltest: In der vergangenen Woche teilte Amazon Fresh mit, dass das Unternehmen seinen Lieferdienst in neun US-Regionen einstampfen will. Jetzt ist der Grund bekannt: Intern gibt Amazon der US-Post Schuld. Der Versand von Lebensmitteln in Papiertüten hätte bei der Post zu Problemen geführt. Es habe dort aber keine Alternativen zur US-Post gegeben.

Lese-Tipp! Laut einem Forscherteam ist es theoretisch machbar, die gesamte Landwirtschaft auf nachhaltige Bioproduktion umzustellen und damit die Weltbevölkerung zu ernähren. Allerdings ist das Szenario höchst unwahrscheinlich, schreibt Spiegel Online.

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Das war’s für diese Woche – kommenden Donnerstag liest Du wieder von uns.

Bild:Scott Eisen/Getty Images

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